Saisonabschluss der zweiten Mannschaft

Am vergangenen Sonntag, den 26.06., stand mit dem Heimspiel gegen den DJK Regensburg Nord für unsere Zweite die letzte Begegnung in der Oberpfalzliga auf dem Programm. Nachdem der Klassenerhalt bereits gescheitert war, ging es noch um den Trostpreis, den vorletzten Platz, der gegen den punktgleichen TV Riedenburg noch immer offen war.

Die Zeichen standen gut, als Manfred Oppel am sechsten Brett gegen David Escanes Garcia früh einen Sieg einstreichen konnte. Nachdem aus der Eröffnung heraus ein Kräfteungleichgewicht herrschte, indem Manfred die Dame für einen Turm und zwei Leichtfiguren gab, ließ sein Gegner eine Drohung außer Acht, durch die Manfred mit einem Schach auf der Grundreihe auch den letzten Turm seinen Gegners gewinnen konnte, woraufhin dieser aufgab.

Am achten Brett spielte unser Jugendspieler Benedikt Sperber gegen Lorenz Weger eine sehr gute Partie gegen einen stärkeren Gegner, musste aber im Endspiel mit Dame und Turm gegen einen Mehrbauern ankämpfen. Nachdem die Figuren seines Gegners sehr aktiv wurden, geriet Benedikt in ein Mattnetz und musste sich geschlagen geben.

Johannes Denz konnte an Brett fünf gegen André Brack einige Fehler in der Eröffnung ausnutzen, durch die er einen starken Raumvorteil erlangte. Die beiden gedeckten schwarzen Freibauern auf c4 und d3 konnte er mit seinem überaus starken Läuferpaar und c2 und d2 vorschieben, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang.

Am vierten Brett kam Rudolf Schicker gegen Josef Luft gut aus der Eröffnung, dieser konnte aber im Lauf des Mittelspiels ausgleichen. Rudolf schaffte es, noch einmal die Initiative an sich zu reißen und den gegnerischen König anzugreifen, entschied sich dann doch für das sicherere Remis.

Benedikt Stock kam am siebten Brett gegen Ayar Hoffmann in eine undurchsichtige Stellung, in der beide Königsstellungen offen waren. Benedikt versuchte, das mit einem Figurenopfer auszunutzen, sein Gegner konnte aber verteidigen und gewann schließlich durch seinen Materialvorteil.

Am Spitzenbrett spielte Bedrich Prochazka gegen Andreas Bauer eine ruhige Partie, die sich in ein Damenendspiel abwickelte. Mit gleichen Bauern und einer Punktgleichheit im Mannschaftskampf einigten sich beide auf Remis.

Stefan Simmerl konnte in seiner Partie gegen Christian Vilsmeier am zweiten Brett die schwächere Bauernstruktur seines Gegners ausnutzen und nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen. Nachdem er in ein Endspiel abwickelte, konnte er mit seinem Springer dem gegnerischen Läufer in seine Schranken weisen und das Endspiel souverän auf den Gewinnweg führen, weshalb sein Gegner aufgab.

Am dritten Brett kam Siegfried Stelzer gegen Thomas Weiß in eine schwierige Stellung mit einem rückständigen Bauern auf b7. Dieser geriet unter großen Druck, sodass Siegfried ihn nicht mehr halten konnte. Sein Gegner schaffte es, ins Endspiel mit Läufer gegen Springer abzuwickeln und einen zweiten Bauern zu gewinnen. Diese waren nicht mehr aufzuhalten, weshalb Siegfried sich schließlich geschlagen geben musste.

Der Mannschaftskampf endete damit in einem 4 – 4 Unentschieden. Da Riedenburg ebenfalls unentschieden spielte, konnte wir uns nach Brettpunkten wenigstens den vorletzten Platz sichern.

Vorzeitiges Ende im Abstiegskampf

Am Sonntag, den 29.05., war der SK Weiden 07 bei unserer Zweiten zu Gast. Als direkter Konkurrent im Abstiegskampf war dies ein wichtiges Spiel für uns. Durch Verspätung eines Weidener Spielers starteten wir bereits mit Führung in die Begegnung.

An Brett zwei kam Bedrich Prochazka in seiner Partie gegen Alexander Nöckler in einer ausgewogenen Stellung früh zu einer Punktteilung.

Am dritten Brett ließ Stefan Simmerl in der Eröffnung ein paar kleine Chancen ungenutzt, wodurch sein Gegner Christoph Sanner die Initiative an sich reißen konnte. Damit konnte er sich einen Mehrbauern das Läuferpaar sichern, womit er auch das Endspiel für sich entschied.

An Brett sieben kam Johannes Denz gegen Grigorij Moroz leicht schlechter aus der Eröffnung, erlangte aber Gegenspiel, mit dem er ausgleichen konnte. Der darauf folgende überzogene Angriff resultierte aber in Materialverlust, was auch die Partie kostete.

Am Spitzenbrett musste es Philipp Mark mit dem FM Mladen Dvornic aufnehmen. Der nominell weitaus stärkere Fide-Meister konnte die Partie über trotzdem keinen Vorteil erringen, weshalb sich beide auf ein Remis einigten.

Am vierten Brett lieferte sich Elsbeth Horther-Schneider einen wilden Schlagabtausch mit ihrem gegenspiel Josef Schlaffer. Nachdem beide Spieler in einer undurchsichtigen Partie immer wieder in Vorteil kamen, konnte Josef Schlaffer schließlich einen Bauern gewinnen und ins Endspiel ableiten, das Elsbeth nicht mehr halten konnte.

An Brett fünf verlor Siegfried Stelzer gegen Rudolf Hlavac eine Qualität. Im Endspiel Läufer und Bauer gegen Turm und Bauer wurde Siegfrieds König zu weit von den Randbauern abgetrieben, weshalb Rudolf Hlavac seinen Turm für den Läufer und Bauern zurückopfern und seinen eigenen Bauern umwandeln konnte.

Am sechsten Brett erreichte Rudolf Schicker gegen Raimund Kampe ein Doppelturm-Endspiel mit aktiveren Türmen. Trotz Gegenwehr konnte Rudolf diesen Vorteil im Endspiel nutzen und die Partie für sich entscheiden.

Der Endstand betrug somit 3 – 5 Punkte. In der Tabelle liegt der SK Weiden jetzt drei Mannschaftspunkte vor uns, die wir mit nur einem verbleibenden Spieltag gegen den DJK Regensburg Nord nicht mehr aufholen können.

4. OSJ-Cup zuhause in Windischeschenbach

Nachdem am Vormittag schon die Blitzschach Jugend-Einzelmeisterschaft ausgespielt wurde, stand am Nachmittag des vergangenen Samstags außerdem der 4. OSJ-Cup auf dem Programm. Dieser fand ebenfalls in der Aula der Grund- und Mittelschule statt und wurde auch von unseren Jugendlichen tatkräftig unterstützt, in fünf Altersklassen konnten wir insgesamt neun Teilnehmer stellen. Für manche war das bereits das zweite Turnier an diesem Tag, da sie bereits vormittags ihr Können unter Beweis stellten, und andere bestritten mit dem OSJ-Cup sogar ihr erstes Turnier überhaupt.

In der Altersklasse U08 konnten unsere jüngsten Spieler erste Erfahrungen sammeln. Dabei erreichten Anna Baierl den achten und Danyl Vynohradov den zehnten Platz.
Auch Maximilian Warziwoda nahm zum ersten Mal an einem OSJ-Cup teil, und das obwohl er bereits am Vormittag mitblitzte. Trotzdem war er noch topfit und konnte in der U10 einen guten siebten Platz belegen.
In der U12 spielte Jakob Treml ebenfalls sein erstes Turnier. Mit einer dafür eigentlich prima Leistung von 3 aus 7 Punkten musste er sich leider mit einem zehnten Platz zufriedengeben.
Dafür konnten unseren erfahreneren Spielern sehr gut abschneiden. So erreichte Elizaveta Shpeit einen verdienten ersten Platz in der U14w und Milo Müller konnte sich nach seinem Erfolg am Vormittag den zweiten Platz in der U14 sichern. Lorenz Baierl kam auf Rang 6 und Theresa Nacke in der U14w auf den vierten Platz.
Christian Kraus ging nach einem anstrengenden Vormittag die Puste aus und er musste sich nach einigen unglücklich verlaufenen Partien mit einem zehnten Platz in der U18 begnügen.

Der OSJ-Cup ging reibungslos über die Bühne, was nicht zuletzt an der tatkräftigen Unterstützung der Eltern und Vereinsmitglieder lag, die beim Auf- und Abbau und am Verkaufstand mithalfen oder Kuchen backten. Dafür nochmal ein großes Dankeschön!

Bemerkenswerter Doppelerfolg in der Blitzmeisterschaft

Am vergangenen Samstag, den 21.05., fand am Vormittag die Jugend-Einzelmeisterschaft im Blitzschach der Schachjugend Oberpfalz statt. An diesem Turnier nahmen mit Milo Müller, Maximilian Warziwoda, Christian Kraus und Johannes Denz vier unserer Jugendspieler teil.
Die insgesamt 30 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen die erste aus 12 Teilnehmer der Altersklassen U16, U18 und U20 bestand und ein Rundenturnier spielte, in dem jeder gegen jeden antreten musste. Die zweite Gruppe mit 18 Teilnehmern aus den Altersklassen U10, U12 und U14 spielte 11 Runden nach Schweizer System.

In der jüngeren Gruppe konnte sich Milo schon früh an die Spitze setzen. Als einer der Favoriten schaffte er es, in den ersten Runden bereits einige seiner Mitfavoriten zu schlagen. Nachdem bereits zu erahnen war, dass Milo, bis dahin ungeschlagen, den Turniersieg davontragen würde, ließ er auch gegen Ende nichts anbrennen und konnte sich souverän mit 11 aus 11 Punkten den Titel des Blitzschach-Oberpfalzmeisters in seiner Altersklasse U14 sichern.

In der älteren Gruppe übernahm Johannes zu Beginn des Turniers ebenfalls die (Mit-)Führung, durch das gespielte Rutschturnier wurden die Topspiele erst zum Ende ausgetragen. Demnach trafen die beiden Turnierfavoriten aus der U20 erst in der letzten Runde aufeinander. Diese Partie diente als direkte Entscheidung, da sowohl Johannes als auch sein Gegner zu diesem Zeitpunkt 10 aus 10 Punkte hatten. Durch einen Fehler seines Kontrahenten konnte Johannes aber auch diese Partie für sich entscheiden und sich ebenfalls ungeschlagen den Titel sichern.

Christian Kraus musste in einem unglücklich verlaufenem Turnier einige Niederlagen einstecken, konnte aber in Anbetracht des starken Teilnehmerfelds dennoch einen guten dritten Platz in der U18 belegen.

Auch unser Neuzugang Maximilian hatte in seinem ersten Schachturnier hart zu kämpfen. Trotz seiner bisher kurzen Schachkarriere war er sehr motiviert, in diesem nicht gerade anfängerfreundlichen Turnier mitzuspielen. Am Ende konnte er mit seiner Leistung sehr zufrieden sein und den fünften Platz in der Altersklasse U10 erreichen.

Milo und Johannes konnten sich außerdem als Erste in ihrer Altersklasse jeweils für die Bayerische Blitz-Meisterschaft qualifizieren, die voraussichtlich am 16. Juli in Kelheim stattfinden wird.
Die Ergebnisse und Tabellen des Turniers sind im Übrigen hier auf der Website der Schachjugend Oberpfalz zu finden.

Auswärtsniederlage der ersten Mannschaft in Nürnberg

Vergangenen Sonntag, den 15.05., war die erste Mannschaft auswärts beim SC SW Nürnberg Süd zu Gast.

Am Spitzenbrett erreichte Zdenek Haba nach einem eher ereignislosem Eröffnungs- und Mittelspiel ein Turmendspiel, in dem er mit seinem weißen Turm in die achte Reihe eindringen und außerdem die einzige offene Linie besetzen konnte. Sein Gegner versuchte, diese Aktivität mit einem Bauerndurchbruch zu kontern, verlor aber nach einem drohenden Bauernverlust durch einen Spieß seinen Turm und damit die Partie.
Jindrich Novák kam nach einem ruhigen Mittelspiel in ein ausgeglichenes Endspiel mit gleichen Bauern, in dem er, nachdem sich bis auf die Bauern alles abtauschte, auf ein Remis einigte.
Am dritten Brett konnte Tobias Brunner in einem Leichtfigurenendspiel einen Bauern gewinnen, allerdings wickelte sein Gegner durch eine Springergabel in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel ab, das trotz Mehrbauern nicht zu gewinnen war, weshalb sich beide Spieler ebenfalls auf eine Punktteilung einigten.
Jaroslav Illetsko spielte am vierten Brett im Mittelspiel ein Qualitätsopfer, von dem er sich einen starken Königsangriff erhoffte. Sein Gegner konnte diesen aber abwehren und den gefährlichen schwarzen Bauern auf der zweiten Reihe mit seinem König blockieren, woraufhin Jaroslav aufgab.
An Brett fünf erreichte Miroslav Kalous ein Endspiel, in dem sowohl er als auch sein Gegner einen Freibauer hatten. Nachdem bei einem Bauerdurchbruch für beide ein weiterer Freibauer entstand, tauschten sich die Türme. Jaroslavs Gegner konnte seinen Bauern allerdings mit Schach umwandeln und drohte, seine Dame für Jaroslav durchziehenden Bauern zu opfern, da sein verbliebender Freibauer trotzdem durchziehen würde, weshalb Jaroslav sich geschlagen gab.
Jürgen Zant kam am sechsten Brett unter starken Druck, als sein Gegenspieler mit einer Mattdrohung seine Königsstellung öffnen konnte. Glücklicherweise übersah dieser einen Gewinnweg, weshalb sich Jürgen in ein Leichtfiguren-Endspiel rettete, in dem sich beide schließlich auf Remis einigten.
Am siebten Brett schaffte es Rudolf Schöns Gegner, im Mittelspiel einen gedeckten Freibauer zu bilden. Nachdem sich die Partie in ein Turmendspiel abwickelte, fand Rudolf für den gegnerischen Mehrbauern keine Kompensation mehr und gab auf, als sein Gegner drohte, einen weiteren Bauern zu gewinnen.
Stefan Simmerl einigte sich nach ein paar früh abgetauschten Figuren ebenfalls zu einem Remis.

Damit musste sich die Erste mit einem Endstand von 3 – 5 Punkte geschlagen geben.

Erster Erfolg für die zweite Mannschaft

Am heutigen Samstag, den 15.05., empfing die Zweite zuhause den TV Riedenburg. Gegen den Vorletzten hatten wir hier die Möglichkeit, wichtige Punkte zu machen und vom letzten Platz wegzukommen.

Durch das freigelassene letzte Brett von Riedenburg konnten wir den Mannschaftskampf auch schon in Führung beginnen.
Diese baute Manfred Oppel am sechsten Brett früh aus, nachdem er im Mittelspiel durch eine Fesselung einen Material gewann und sein Gegner daraufhin aufgab. .
Am fünften Brett erreichte Milo Müller ein aktiveres Turmendspiel. Hier konnte er einen Fehler seines Gegenübers ausnutzen und kam nach einem Turmtausch in ein gewonnenes Bauernendspiel, das er schließlich für sich entscheiden konnte.
Benedikt Stock hatte an Brett sieben ebenfalls ein Turmendspiel. Nachdem er einen seiner Mehrbauern, von denen er nicht beide hätte halten können, zurückgeben musste, einigte er sich in besserer Stellung auf ein Remis.
Am zweiten Brett nutzte Siegfried Stelzer Felderschwächen in der generischen Rochadestellung aus, um einen Turm zu gewinnen. Einen Zug vor Matt gab seine Gegnerin schließlich auf.
An Brett vier schlug Johannes Denz´ Gegner fälschlicherweise in der Eröffnung einen Zentrumsbauern, da er einen Abzug übersah, was ihm eine Figur kostete. Johannes konnte trotz Gegenwehr weiteres Material gewinnen, woraufhin sein Gegner mit einem Turm im Rückstand aufgab.
Am Spitzenbrett kam Elsbeth Horther-Schneider in ein Turmendspiel, in dem ihr Gegenspieler aufgrund eines schlechten Tauschs einen Bauern gewinnen konnte. Nachdem er mit seinem Turm in ihrer Stellung einfallen konnte und sich einen Freibauern schuf, den sie nicht mehr aufhalten konnte, musste Elsbeth sich geschlagen geben.
Rudolf Schicker gab an Brett drei zwei Springer für einen Turm und erreichte schließlich ein Endspiel mit Turm gegen Springer und Läufer. Mit seinem Turm konnte er von hinten in die Stellung eindringen, was zu einem Wettlauf der Freibauern führte. Bei seinem Bauerndurchbruch übersah er allerdings einen letzten Strohhalm seines Gegners und er musste sich geschlagen geben.

Damit haben wir den ersten Sieg der Saison mit einem verdienten Endstand von 5,5 – 2,5 Punkten davongetragen und uns in der Tabelle knapp vor den TV Riedenburg auf den vorletzten Platz gesetzt.

Unglückliche Niederlage der zweiten Mannschaft

Am gestrigen Sonntag, den 08.05., war die zweite Mannschaft zum planmäßig 8. Spieltag auswärts bei Bad Kötzting zu Gast. Obwohl wir gegen den Tabellenführer hier eher eine Außenseiterrolle einnahmen und zumindest auf den vorderen Brettern nominell weit abgeschlagen waren, waren wir nichtsdestotrotz auf einen guten Kampf aus.

Milo Müller konnte am achten Brett seinen Gegner in der Eröffnung am Damenflügel in die Enge treiben und eine Qualität gewinnen. Diesen Vorteil konnte er zum Sieg verwerten und uns früh in Führung bringen.
Die hielt aber nicht lange an, als Bedrich Prochazka an Brett zwei nicht mehr gegenhalten konnte und sich schließlich geschlagen gab.
Am vierten Brett kam es zu einem Spiel auf Augenhöhe, weshalb sich Elsbeth Horther-Schneider in einer ausgeglichenen Stellung mit ihrem Gegenüber auf Remis einigte.
Johannes Denz konnte am siebten Brett einen Raumvorteil erlangen, musste nach einem taktischen Bauernverlust seine Figuren neu gruppieren und opferte einen weiteren Bauern, um den schwachen in der Mitte gestrandeten gegnerischen König auszunutzen und die Partie schlussendlich für sich zu entscheiden.
Am sechsten Brett kämpfte Rudolf Schicker im Endspiel gegen ein starkes Läuferpaar an. Als er in einer schwierigen Stellung taktisch eine Qualität verlor, musste auch er sich geschlagen geben.
Stefan Simmerl erreichte am dritten Brett ein leicht schlechteres Endspiel, sein Gegner konnte aber ebenfalls Material gewinnen was auch ihn zur Aufgabe zwang.
Am Spitzenbrett konnte Philipp Mark seinen fast 500 Wertungspunkte stärkeren Gegner in starke Bedrängnis und Zugzwang bringen. Nachdem sich die Damen tauschten, konnte er einen isolierten Zentrumsbauern gewinnen und diesen Vorteil schließlich zu einem ganzen Punkt verwerten.
Bei einem Stand von 3,5-3,5 war zu diesem Zeitpunkt also noch alles offen. Leider bekam Siegfried Stelzer am fünftem Brett von seinem Bauernopfer nicht die erhoffte Initiative und sein Gegner konnte in einem Turmendspiel seinen Freibauern anschieben. Siegfried ließ sich schließlich Matt setzen, als der Freibauer drohte, umzuwandeln.

Damit hat unsere Zweite wieder mit dem sehr knappen Ergebnis von 3,5-4,5 Punkten verloren und befindet sich am Tabellenende.

Glückliches Unentschieden und Klassenerhalt der ersten Mannschaft

Am 8.5.22 empfing die erste Mannschaft in der Regionalliga Nord-Ost den SC Postbauer-Heng 1 zum 8. Spieltag (eigentlich 6. Spieltag). Da beide Mannschaften in annähernder Bestbesetzung aufliefen, war ein spannender Wettkampf vorauszusehen.

An Brett 6 entwickelte sich zwischen Miroslav Kalous und Ulrich Reichmann bereits nach kurzer Zeit ein spannendes Mittelspiel, in welchem beide in Zeitnot keinen Weg mehr fanden, um voranzukommen und sich schließlich auf Remis einigten.
An Brett 5 opferte Jaroslav Iletsko gegen Erich Fischer eine Qualität für einen Bauern und aktives Figurenspiel. Durch eine Unachtsamkeit seines Gegners konnte Jaroslav eine Figur und später auch die Partie für sich entscheiden.
An Brett 1 kam Zdenek Haba gegen Christian Schatz gut aus der Eröffnung und konnte stetig Druck aufbauen. Durch eine Unachtsamkeit verlor Zdenek einen Bauern und profitierte von einem Remisangebot seines Gegners, welches er nicht ablehnen konnte.
An Brett 2 verlor Christian Müller in einer kompliziert geführten Partie gegen Vladimir Krivanek in der Eröffnung einen Bauern. Auch ein zwischenzeitlicher Gewinn einer Qualität konnte das Ruder nicht herumreißen, da der Angriff und das sehr starke Läuferpaar seinem König zu sehr zusetzten und er am Ende die Partie aufgeben musste.
An Brett 7 konnte Jürgen Zant gegen Stefan Ratscheu bereits nach der Eröffnung eine angenehme Stellung erreichen. Diese zwang seinen Gegner im Laufe der Partie einen Bauern zu geben und nachdem ihm im Endspiel ein weiterer Bauern abhanden kam, die Partie aufzugeben.
An Brett 2 geriet Jindrich Novak gegen Milan Petras bereits in der Eröffnung unter großem Druck. Nachdem sein Gegner sich in der Mitte einen Freibauern bilden konnte, war Jindrich auf das Verteidigen bedacht, welches ihm aufgrund der schlechten Stellung nicht mehr gelang und er musste seine Partie aufgeben.
An Brett 4 kam Tobias Brunner gegen Martin Sippl gut aus der Eröffnung. In einem kompliziertem Mittelspiel büßte er einen Bauern ein und sah sich einem hoffnungslos verlorenem Endspiel entgegen. Nachdem sein Gegner nicht immer die besten Züge fand, konnte sich Tobias in ein ausgeglichenes Endspiel retten und am Ende davon profitieren, dass sein Gegner die Zeit aus den Augen und am Ende auch die Partie verlor.
An Brett 8 bekam Rudolf Schön gegen Nikolai Kendzia bereits aus der Eröffnung aufgrund unterschiedlicher Rochaden eine spannende Stellung. Durch eine Verkettung unglücklicher Züge bekam sein Gegner den besseren Königsangriff und Rudi war gezwungen in ein schlechteres Endspiel abzuwickeln, welches er am Ende durch saubere Technik seines Gegners verlor.

Am Ende stand ein glückliches 4:4 (vor allem aufgrund der Bretter 4 und 5) zu Buche, welches der Mannschaft den Klassenerhalt sicherte.

(Bericht von Tobias Brunner)

Unglückliches Ende in der DSOL

Am vergangenen Donnerstag, den 28.04, fand nach kurzer Pause das Viertelfinale der dritten Liga der DSOL statt. Dieses Mal spielten wir gegen die SU Ebersberg-Grafing, die in der Vorrunde den zweiten Platz in der 3. Liga Gruppe B erreichte.

Am ersten Brett geriet Tobias Brunner unter starken Druck und musste seinen Turm für einen Läufer geben. Durch einen drohenden Doppelangriff konnte sein Gegner eine weitere Figur gewinnen, weshalb Tobias sich geschlagen geben musste.
Johannes Denz konnte am zweiten Brett taktisch eine Qualität gewinnen. Nach weiterem Materialgewinn gab sein Gegner schließlich auf.
An Brett drei musste Andre Zimmermann gegen ein starkes Läuferpaar ankämpfen, während er sein eigenes nur schlecht ins Spiel bringen konnte. Diesen Vorteil konnte sein Gegenüber zu einem ganzen Punkt verwerten, nachdem einem von Andres Läufern die Felder ausgingen.
Milo Müller konnte am vierten Brett einen starken Königsangriff starten, durch den er einige Bauern gewinnen konnte. Er wickelte in ein Damenendspiel mit drei Mehrbauern ab, das sein Gegner schlussendlich aufgab.

Trotz des Endstands von 2-2 Punkten sind wir ausgeschieden, da ab dem Viertelfinale ebenfalls die Berliner Wertung angewendet wird, bei dem das erste Brett vier, das zweite Brett drei, das dritte Brett zwei und das letzte Brett einen Punkt wert ist. Nach dieser Wertung haben wir also mit 6-4 Punkten verloren.

Endspurt in der DSOL

Diese und letzte Woche standen für uns die beiden letzten Kämpfe in der Vorrunde der DSOL auf dem Programm. Sollten wir es schaffen, in unserer Gruppe zumindest den zweiten Platz zu erreichen, würden wir ins Viertelfinale einziehen.

In der sechsten Runde hieß unserer Gegner SK Heidenau II.

Am ersten Brett spielten sowohl Tobias Brunner als auch sein Gegner eine sehr aggressive Partie. Nach einem kurzen Schlagabtausch im Mittelspiel konnte Tobias eine Qualität gewinnen und kurz darauf sein Gegenüber Matt setzen.
Philipp Mark kam an Brett zwei nach der Eröffnung in eine sehr angenehme Stellung. Beim Versuch, seine Stellung zu stärken, kam der weiße Turm in Bedrängnis. Nach der Drohung, diesen zu gewinnen, konnte Philipp ein Damenopfer spielen und sein Gegner gab sich geschlagen.
An Brett drei fand sich Johannes Denz in einer gedrückten Stellung wieder. Nachdem er seine Dame aktivieren konnte, kam es zu einem Abtausch. Das resultierende Endspiel war ausgeglichen und kurz darauf einigte man sich auf ein Remis.
Am vierten Brett kam Milo Müller ebenfalls in eine angenehme und aktive Stellung. Nachdem sein Gegenüber wegen seinem unentwickelten Königsflügel lang rochierte, konnte Milo den Damenflügel schnell öffnen, woraufhin sein Gegner schon früh, aber in einer klar schlechteren Stellung aufgab.

Den vorletzten Spieltag konnten wir also mit 3,5 zu 0,5 Punkte für uns entscheiden.

Der letzte Gegner in der Vorrunde war der SV Erkenschwick II.

Tobias Brunner musste auf Brett eins schon früh seine Dame gegen einen Turm geben, nachdem dieser die Felder ausgingen. Sein Gegner konnte den Materialvorteil schließlich nutzen und zwang Tobias so zur Aufgabe.
Auf dem zweiten Brett kam Philipp Mark in ein Turmendspiel mit Mehrbauern. Durch die Aufgabe seines Gegners konnte er zum 1-1 ausgleichen.
Johannes Denz erreichte auf dem dritten Brett eine angenehme Stellung. Nachdem er einige Schwachstellen seines Gegners ausnutzen konnte, schaffte er sich einen gedeckten Freibauern, woraufhin sein Gegner aufgab.
An Brett vier spielte Milo Müller eine ruhige Partie und einigte sich mit seinem Gegner in einem ausgeglichenen Mittelspiel zur Punkteteilung.

Unseren Vorsprung in der Tabelle konnten wir also verteidigen und die Vorrunde als Tabellenerster abschließen.