Bereits vor zwei Wochen beendete ein Teil unserer Jugendlichen mit dem DWZ-Pokalturnier in Kelheim die Sommerpause. An diesem Samstag fiel nun auch für die Schachjugend Oberpfalz beim ersten OSJ-Cup in Tegernheim der Startschuss in die neue Saison. Unter den insgesamt 81 Teilnehmern waren wir mit Felicitas und Elias Luber, Jakob Treml sowie Maximilian Warziwoda mit vier Spielern in den Altersklassen U10 bis U16 vertreten.
Nach der längeren Turnierpause machte sich außerdem bemerkbar, dass einige unserer Jugendlichen in dieser Saison in höheren Altersklassen antreten mussten. Dadurch schlichen sich hier und Fehler ein, die manchmal einen möglichen Punkt kosteten. Trotzdem schlugen sich unsere Jugendlichen tapfer und konnten auch einige schöne Erfolge erzielen.
Jakob, der erstmals in der U16 startete, hatte wohl das schwierigste Los: Seine Gruppe wurde mit der U18 zusammengelegt, sodass er es mit teils deutlich älteren und erfahreneren Gegnern zu tun bekam. Trotz dieser Herausforderung holte er drei Punkte und erreichte damit einen guten vierten Platz in seiner Altersklasse.
Auch Maximilian spielte erstmals in der U14 und konnte sich dort sehr gut behaupten. Mit vier Siegen und zwischenzeitlichen Partien am ersten Brett zeigte er eine überzeugende Leistung. Zwar musste er sich den Topfavoriten geschlagen geben, doch sein dritter Platz ist ein tolles Ergebnis und spricht dafür, dass er auch in der höheren Altersklasse problemlos mithalten kann.
Für Elias war es bereits das zweite Jahr in der U12. Gerade in den jüngeren Altersklassen passiert es leicht, dass die Konzentration durch allerlei Ablenkungen nicht immer dem Schachspiel gilt. Auch Elias blieb davon nicht ganz verschont, was sich in einigen Partien bemerkbar machte. Mit vier Siegen erreichte er dennoch eine ordentliche Punkteausbeute und einen guten zehnten Platz.
Felicitas startete in der U10, ein Teilnehmerfeld, das sie bereits aus ihren U08-Turnieren kennt. Wie viele in diesem Alter ließ auch sie sich vom schnellen Spieltempo ihrer Gegnerinnen und Gegner anstecken und nutzte die eigene Bedenkzeit nicht immer vollständig. So blieben ein paar Chancen ungenutzt, doch in der großen Altersklasse konnte sie wichtige Erfahrungen sammeln und am Ende den 21. Platz belegen.