Erst pfui – Zweite hui

Mit konträren Ergebnissen beendeten unsere beiden Mannschaften das Schachjahr 2016. Während unsere Erste am dritten Spieltag 2016/17 in der Regionalliga Nordost gegen den SK 1911 Herzogenaurach II mit 3:5 den Kürzeren zog, besiegte die Zweite in der Bezirksliga Nord den SV Oberviechtach II deutlich mit 6,5:1,5.
Eine spannende Auseinandersetzung lieferte sich die Erste gegen die SK Herzogen-aurach II aus Mittelfranken. Hier sah es zunächst gar nicht gut aus. Nach einem Remis von Jaroslav Illestko gerieten die Gastgeber nach Niederlagen von Alfred Blöderl und Michael Unterkircher mit 0,5:2,5 in Rückstand. Nach einer weiteren Punkteteilung durch Mannschaftsführer Andre Zimmermann konnte Rudolf Schön mit einer sehenswerten Leistung für den Anschluss sorgen. Anschließend einigte sich Christian Müller am Spitzenbrett in einem schwierigen Turmendspiel mit seinem Gegner auf ein Remis. Nachdem auch Miroslav Kalous sich mit einem Unentschieden begnügen musste, lag es an Elsbeth Horther-Schneider, ob die Gastgeber noch zu einem Punktgewinn kommen. Trotz zwischenzeitlichen klaren Materialvorteils blieb die Stellung schwierig und mit knapper werdender Bedenkzeit verlor Elsbeth den Faden und so mussten die Einheimischen eine sehr unglückliche 3:5 Niederlage quittieren.
Einen ungefährdeten 6,5:1,5 Sieg landete die Zweite gegen die ersatzgeschwächten Gäste vom SV Oberviechtach II. Dabei sorgte Rudolf Schicker mit einer souveränen Vorstellung früh für das 1:0. Anschließend erhöhte Philip Denk mit einem unwider-stehlichen Mattangriff auf 2:0. Nachdem auch Bedrich Prochazka am Spitzenbrett sein Endspiel zum Gewinn verwerten konnte, begnügten sich Stanislav Schubert, Stefan Simmerl und Mannschaftskapitän Michael Betz mit Punkteteilungen. Letztlich stellten Johannes Vollath und Miroslav Steimar mit ihren Siegen den deutlichen Mannschaftserfolg sicher.

Philip Denk auf dem Podest beim 3. OSJ-Cup 2016/17 in Lappersdorf

Mit insgesamt neun Nachwuchsspielerinnen und –spielern nahmen wir am vergangenen Samstag am 3. OSJ-Cup in Lappersdorf teil. Dabei sorgte Philip Denk mit dem zweiten Rang in der Altersklasse (AK) U18 für den einzigen Podestplatz. Weitere gute Resultate erzielten Milo Müller mit einem vierten Rang in der AK U10, Alina Müler (AK U12) und Johanna Sperber (AK U14w) mit sechsten Plätzen, Benedikt Sperber mit Rang sieben in der AK U10 sowie Philipp Mark mit einem achten Platz in der AK U14.

Die einzelnen Ergenisse sind hier zu finden.

Unsere Jugendlichen beim 3. OSJ-Cup 2016/17:

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Oberpfalzmeisterschaften 2016/17 – Blitzschach-Einzelmeisterschaft am 29.01.2017 in Tirschenreuth

Im Rahmen der Oberpfalzmeisterschaften 2016/17 steht im neuen Jahr die Blitzschach-Einzelmeisterschaft 2017 auf dem Programm. Austragungsstätte ist am 29.01.2017 wiederum die Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule in Tirschenreuth. Dazu laden der SC Tirschenreuth und der SC Windischeschenbach sehr herzlich alle Spielerinnen und Spieler der Vereine des Schachverbandes Oberpfalz ein und freuen sich auf eine rege Teilnahme.

Ausschreibung: Einladung OSEM im Blitzschach 2017

Anfahrt Tirschenreuth, Mühlbühlstraße 2:

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Oberpfalzmeisterschaften 2016/17 – 1. Runde im Dähnepokal am 18.12.2016 in Windischeschenbach

Im Rahmen der Oberpfalzmeisterschaften 2016/17 steht am 18.12.2016 die 1. Runde im Dähnepokal auf dem Programm. Austragungsstätte ist dieses Mal das Alte Feuerwehrhaus in Windischeschenbach. Dazu laden der SC Windischeschenbach und der SC Tirschenreuth sehr herzlich alle Spielerinnen und Spieler der Vereine des Schachverbandes Oberpfalz ein und freuen sich auf eine rege Teilnahme.

Ausschreibung: Einladung Dähnepokal

Anfahrt Windischeschenbach, Hauptstraße 34 bzw. 36:

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Erste kommt unter die Räder

Am zweiten Spieltag der Regionalliga Nordost musste die erneut stark ersatzgeschwächte Erste eine deftige 1,5:6,5 Niederlage gegen den SC Erlangen II hinnehmen.
Dabei sah es zunächst gegen die fast in Bestbesetzung angetretenen Mittelfranken nicht einmal so schlecht aus. Nachdem sich Bedrich Prochazka im Turmendspiel geschlagen geben musste, konnte Christian Müller mit einer starken Leistung am Spitzenbrett den Ausgleich erzielen. Anschließend lief aber überhaupt nichts mehr zusammen. Lediglich Miroslav Kalous konnte noch ein Remis erzielen, während nacheinander Rudolf Schön, Jürgen Zant, Stefan Simmerl, Michael Betz und Jaroslav Illetsko Niederlagen quittieren mussten. Dabei hatten zumindest Michael und Jaroslav lange Zeit recht aussichtsreiche Partien geführt. Unter dem Strich war die Niederlage verdient, auch wenn sie sicherlich zu hoch ausgefallen ist.

Überraschungssieger bei Oberpfälzer Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2016

Am gestrigen Sonntag richteten der SC Tirschenreuth und SC Windischeschenbach die diesjährige Oberpfälzer Schnellschach-Einzelmeisterschaft in der Mensa der Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth aus.
Dabei wurde erstmals ein Turnier des Schachverbandes Oberpfalz mit Fischer-Modus ausgetragen. Aufgrund der erfreulich entspannten Atmosphäre kann diese Premiere als gelungen angesehen werden. Überraschender, aber völlig verdienter neuer Oberpfalz-meister im Schnellschach wurde Stefan Fuchs vom SC Bavaria Regensburg, gefolgt von Heinrich Däubler vom SC Haselmühl und dem Sieger der vergangenen drei Jahre Stephan Gießmann vom SK Kelheim.
Unsere vier Teilnehmer Rudolf Schicker, Michael Betz, Rudolf Schön und Philip Denk belegten Plätze im Mittelfeld.

Die Ergebnisse sind unter der Rubrik „SVO-Turniere 2016/17 -> Schnellschach-Einzel-meisterschaft 2016“ (Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2016) zu finden.

Jugendteam vergeigt Auftakt

Zum Auftakt der neuen Saison 2016/17 in der Jugendoberpfaliga musste die SG Windischeschenbach/Tirschenreuth eine unnötige 1,5:2,5 Niederlage beim SK Schwandorf II hinnehmen.
Die Spielgemeinschaft reiste durchaus als Favorit nach Schwandorf. Diese Rolle schien die Nachwuchsspieler aber irgendwie zu lähmen. So konnte nur Benedikt Stock seine Partie gewinnen und Stanislav Schubert remisieren, während Philip Denk und Philipp Mark verloren.

Unsere Rudis in Bad Wiessee

Unsere Rudis (Schicker und Schön) haben erneut an der offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft in Bad Wiessee, einem der größten deutschen Schachopen, teilgenommen. An der 20. Turnierauflage am Fuße des Tegernsees gingen dieses Mal vom 29.10. – 06.11.2016 insgesamt 475 Spielerinnen und Spieler an den Start. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Rudolf Schön einer von vier Spielern ist, die an allen bisherigen 20 Turnieren teilgenommen haben!
Mit den gezeigten Leistungen kann insbesondere Rudolf Schicker sehr zufrieden sein. In dem traditionell sehr gut besetztem Turnier erzielte er in den neun Runden nach dem Schweizer System fünf Punkte und verbesserte damit seine ELO und DWZ. Rudolf Schön kam am Ende auf vier Zähler.

Nachwuchs erfolgreich beim 2. OSJ-Cup 2016/17 in Burglengenfeld

Am vergangenen Samstag wurde in Burglengenfeld der 2. OSJ-Cup 2016/17 ausgetragen. Unter den insgesamt 80 Jugendlichen waren fünf Nachwuchsspielerinnen und -spieler unseres Vereins am Start.
Dabei sorgte dieses Mal Milo Müller für das herausragende Resultat. In der Altersklasse (AK) U10 erzielte er 6,5 Punkte in sieben Runden und konnte aufgrund der knapp besseren Buchholzwertung das Turnier gewinnen. In der AK U12 holte Alina Müller sechs Zähler und kam damit auf den sehr guten zweiten Platz. Erfreulich war auch der erneute dritte Rang von Philip Denk in der AK U18. Die sehr guten Ergebnissen rundeten Philipp Mark mit Platz fünf in der AK U14 und Alisa Klejmenov mit Rang neun in der AK 12 ab.

Die einzelnen Ergenisse sind hier zu finden.

Unsere Jugendlichen beim 2. OSJ-Cup 2016/17:

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Sehr durchwachsener Saisonstart für unsere Mannschaften

Am heutigen Sonntag stand der erste Spieltag für unsere beiden Mannschaften in der Saison 2016/17 auf dem Programm. Aufgrund zahlreicher Ausfälle mussten beide Teams erheblich ersatzgeschwächt antreten. So ist es letztlich nicht verwunderlich, dass unsere Erste in der Regionalliga Nordost bei der Regensburger Turnerschaft mit 2,5:5,5 verlor, während die Zweite in der Bezirksliga Nord beim SC Erbendorf nicht über ein 4:4 hinaus kam.
Dabei entwickelte sich in Regensburg zunächst ein ausgeglichener Wettkampf. Nach etwa zweieinhalb Stunden Spielzeit konnten sich die Gastgeberer an einigen Brettern leichte Vorteile erspielen. So verlor Miroslav Steimar zunächst die Qualität und kurz darauf die Partie. Bedrich Prochazka einigte sich mit seinem Kontrahenten in ausgeglichener Stellung auf Remis. Obwohl Alfred Blöderl kurzzeitlig gegen einen nominell erheblich stärkeren Gegner eine aussichtsreiche Stellung hatte, musste er sich leider auch geschlagen geben. Trotz zwischenzeitllichen Materialvorteils kam Rudolf Schön anschließend nicht über ein Remis hinaus. Jürgen Zant geriet derweil immer mehr in eine gedrückte Stellung und musste dann bald die Waffen strecken. Nach dieser Vorentscheidung verlor auch Johannes Laubert am Spitzenbrett, so dass André Zimmermanns Sieg und Miroslav Kalous‘ Remis nur noch Ergebniskosmetik bedeuteten.
In Erbendorf traf unsere Zweite auf einen ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgeber. Hier entwickelte sich ein spannende Auseinandersetzung über die nahezu volle Distanz von sechs Stunden. Zunächst einigte sich Simon Lamm in einem ausgeglichenen Turmendspiel mit seinem Gegner auf ein Remis. Da es sich der Wettkampf insgesamt sehr aussichtsreich entwickelte, geht Stefan Simmerl am Spitzenbrett kein Risiko ein und gibt sich mit Remis zufrieden. Danach stellt Rudolf Schicker seine Gewinnversuche ein und nimmt das Remisangebot seines Gegners an. Auch nachdem Stanislav Schubert Materialverluste nicht vermeiden und schließlich die Partie nicht halten konnte, herrschte noch Optimismus bei den Gästen. Dieser wich aber, als sowohl Rainer Baumann als auch Philip Denk ihren jeweiligen Mehrbauern nicht verwerten konnten und damit nicht über Punkteteilungen hinaus kamen. Allerdings kann anschließend Jürgen Schmola seine Stellungs- in Materialvorteile verdichten und damit den Ausgleich erzielen. Mannschafts-kapitän Michael Betz hatte da zwischenzeitlich einen Bauern gewonnen. Letztlich entstand ein Endspiel von drei Bauern gegen einen Springer, wo Michael wohl zweimal den Gewinnweg verpasste.