Harter Aufstiegskampf beim SK Schwandorf

Am Sonntag, den 05.02, war unsere Zweite zu Gast beim SK Schwandorf. Unser direkter Verfolger war darauf aus, uns die Tabellenspitze streitig zu machen, dafür brauchten sie aber einen hohen Sieg. Der Wichtigkeit dieser Begegnung bewusst, mussten wir wegen Ausfällen in der Ersten dennoch auf zwei unserer Stammspieler verzichten, konnten aber trotzdem eine starke Mannschaft aufstellen. Da auch Schwandorf mit starker Besetzung an den Start ging, waren einige spannende Partien zu erwarten.

Währenddessen ging die erste Partie schnell zu Ende. Am vierten Brett tauschte Svatoslav Zitek in der Eröffnung die Damen und einigte sich kurz danach auf Remis.

Auch am Spitzenbrett erreichte Bedrich Prochazka eine ausgeglichene Stellung. Da hier beide Seiten keinen Weg sahen, Fortschritt zu machen, einigten sie sich ebenfalls auf eine Punkteteilung.

Manfred Oppel konnte an Brett acht in der französischen Verteidigung seine schlechten Leichtfiguren tauschen. In der resultierende Stellung konnte er die Initiative an sich reißen und die weiße Königsstellung angreifen. Sein Gegner fand keinen sinnvollen Plan sich zu verteidigen und musste sich geschlagen geben, als das Matt nicht mehr zu verteidigen war.

Am zweiten Brett öffnete sich in der Slawischen Verteidigung von Milo Müller die c-Linie. Da diese keiner für sich beanspruchen konnte und sich auch die Bauern auf der Damenseite festgelegt hatten, entschied man sich auch hier, in einer ausgeglichenen Stellung die Partie unentschieden zu geben.

Johannes Denz spielte an Brett drei mit weiß gegen die Skandinavische Verteidigung. Nachdem er früh die Damen tauschte, konnte er mit seinen Figuren das Zentrum besetzen und seinen Gegner zur Inaktivität zwingen. Schließlich gewann er taktisch eine Qualität, musste aber seinen Springer aus der gegnerischen Stellung befreien. Durch eine drohende Öffnung der e-Linie auf den weißen König kam sein Gegner zu Gegenspiel und konnte mit seinem aktiven Turm und Springer zwei Bauern gewinnen. Schließlich einigte man sich auch hier zu einem Remis.

An Brett sieben spielte Michael Betz mit den weißen Steinen das Damengambit. Bei einer Mattdrohung seines Gegners blockierte er diese mit dem falschen Bauern und verlor einen solchen. Diese Schwächung seiner Stellung erwies sich schließlich als entscheidender Fehler, durch den die schwarzen Figuren in die Königsstellung eindringen konnten und Michael sich nach Materialverlust schließlich geschlagen gab.

Rudolf Schicker fand sich am sechsten Brett in einem Turmendspiel mit Mehrbauern wieder. Obwohl er dieses bis zum Ende spielte, fand sein Gegner die richtigen Züge und hielt so Remis.

Stefan Simmerl musste sich am fünften Brett mit schwarz gegen einen Königsangriff wehren. Sein Gegner konnte trotzdem eine Gewinnstellung erreichen und sich einen gedeckten Freibauern auf b7 bilden. Auch letzte Versuche, vielleicht noch eine Patt-Falle zu bauen schlugen fehl und die Partie endete schließlich im Verlust.

Durch diesen 4,5-3,5 Sieg konnte der SK Schwandorf zwar aufholen, und obwohl Schwandorf noch eine Begegnung mehr zu spielen hat als wir, haben wir dennoch einen guten Puffer von 9,5 Brettpunkten aufgebaut, der nur schwer einzuholen sein wird.

Der nächste Spieltag wird am 05.03. zuhause gegen den SC Erbendorf stattfinden.

2. Mannschaft baut Vorsprung weiter aus

Am fünften Spieltag trat unsere Zweite zuhause gegen den TSV Nittenau an. Als Tabellenführer und mit einem fast 200 Punkten höheren DWZ-Durchschnitt nahmen wir hier eine klare Favoritenrolle ein.

Durch Benedikt Stock gingen wir am achten Brett früh in Führung. Nachdem der König seines Gegners bei offener Stellung nicht zur Rochade kam, konnte Benedikt mit Turm und Dame zum Angriff ansetzen, der ihm schließlich den Sieg einbrachte.
Am siebten Brett kam Michael Betz in der Eröffnung in Vorteil, als er einen Zentrumsbauern gewinnen konnte. Im danach entstandenen Läufer-Turm-Endspiel ließ er mit seinem gedeckten Freibauern nichts anbrennen und sicherte sich ebenfalls einen ganzen Punkt.
Svatoslav Zitek erreichte an Brett vier ebenfalls eine angenehme Eröffnungsstellung. Sein Gegner schaffte aber den Ausgleich und aktivierte seine Dame. Durch ein Dauerschach musste sich Svatoslav schlussendlich mit einem halben Punkt zufrieden geben.
Am zweiten Brett gewann André Zimmermann im Mittelspiel einen Bauern. Als er auch noch den gegnerischen Läufer fesseln konnte und so die Dame zum Decken zwang, erwies sich sein laufender Freibauer als zu stark und sein Gegner gab sich geschlagen.
An Brett drei kämpfte Johannes Denz nach der Eröffnung um seinen geschwächten Zentrumsbauern. Nachdem er eine vorbereitete Taktik nicht spielen konnte, verlor er wenig später in klar schlechterer Stellung eine Figur und damit die Partie.
Auch Bedrich Prochazka hatte am Spitzenbrett mit einer komplizierten Stellung zu kämpfen. Hier spielte schließlich die Zeit die entscheidende Rolle und kostete ihm die Partie.
Am fünften Brett konnte Stefan Simmerl im Endspiel einen Bauern gewinnen. Nachdem sich sein Gegner auf einen schlechten Tausch einließ, erwiesen sich die beiden vereinzelten Freibauern stärker als die verbundenen und war gezwungen aufzugeben.
Am sechsten Brett spielte Rudolf Schicker ein ausgeglichenes Endspiel, bei dem er sich auf ein Remis einigte, als der Mannschaftskampf bereits entschieden war.

Der Endstand von 5-3 war damit zwar etwas knapper als erwartet, baute aber dennoch den Vorsprung unserer bislang ungeschlagenen Zweiten zu den Verfolgern weiter aus.
Der nächste Spieltag findet am 05.02 gegen den SK Schwandorf statt.

2. Mannschaft setzt sich auswärts durch

Nachdem wir am letzten Spieltag mit einem blauen Auge davonkamen, standen für die zweite Mannschaft am vierten Spieltag die Schachfreunde Luhe-Wildenau als nächster Gegner an. Hier gingen wir erneut als klarer Favorit an den Start.

Dies zeichnete sich vor allem an den hintere Brettern ab. So konnte Benedikt Stock am achten Brett die Königsstellung seines Gegners aufbrechen. Beim darauf folgenden Angriff verlor sein Gegner die Dame und gab sich geschlagen.
Auch an Brett sieben erreichte Rudolf Schicker eine bessere Stellung und konnte schließlich durch Materialgewinn die Partie für sich entscheiden.
Svatoslav Zitek erreichte an Brett fünf eine angenehme Stellung. Sein Gegner verteidigte jedoch alle Versuche, in Vorteil zu kommen, weshalb man sich am Ende auf Remis einigte.
Am dritten Brett hatte Milo Müller auch leichten Vorteil. Nachdem er seinen Springer tauschen musste, konnten beide Spieler in einem Endspiel mit festgelegten Bauern keine Fortschritte machen und einigten sich ebenfalls auf Unentschieden.
Nach einer recht ausgeglichenen Partie konnte dafür Bedrich Prochazka am ersten Brett einen Patzer seines Gegner ausnutzen, der diesem eine Figur kostete. Dieser fand sich in einem Endspiel mit einer Figur weniger wieder und gab auf.
Mit einer seltsamen Eröffnung hatte Stefan Simmerl am sechsten Brett zu kämpfen. Sein Kontrahent wählte mit weiß eine sehr passive Eröffnung, durch die Schwarz sehr aktiv am Spiel teilnahm und den Ton angab. Im Mittelspiel versuchte der Schwarze über eine offene Linie mit seinem Turm die Königsstellung anzugreifen, verlor dabei aber eine Figur. Hier ließ sich Stefan nicht lange bitten und gewann wenig später die Partie.
Rudolf Schön hatte am zweiten Brett ein besseres Endspiel mit aktiveren Figuren, allerdings kam sein König in Bedrängnis. Eigentlich hatte sich der Rauch wieder gelegt, sein Gegner konnte dem König aber die Fluchtfelder abschneiden. Rudolfs eigene Figuren standen jetzt im Abseits und er musste sich geschlagen geben.
Am vierten Brett konnte Johannes Denz taktisch einen Bauern gewinnen und wickelte in ein Turmendspiel ab. Nachdem sich die Türme tauschten kam ein Damenendspiel mit zwei Mehrbauern zustande. Johannes konnte einen seiner Bauern nach vorne bringen und seinen König hinter Bauer und Dame vor einem Dauerschach verstecken. Kurz vor der Umwandlung zur zweiten Dame gab sein Gegner auf.

Mit diesem souveränen 6-2 Erfolg konnten wir so die Tabellenspitze verteidigen, wobei unser direkter Verfolger Schwandorf aufgrund der ungeraden Mannschaftszahl der Liga heute kein Spiel hatte.
Damit gehen wir nach einem sehr guten Saisonstart in die Winterpause, der nächste Spieltag findet erst im neuen Jahr statt. Hier werden wir am 15. Januar daheim den TSV Nittenau empfangen.

2. Mannschaft stolpert an die Tabellenspitze

Am dritten Spieltag trat unsere Zweite gegen die zweite Mannschaft des SC Bad Kötzting an. In fast Bestbesetzung und durchschnittlich fast 300 DWZ-Punkten mehr gingen wir hier als klare Favoriten ins Rennen, was das Ergebnis am Ende allerdings nicht wirklich widerspiegeln sollte.

Am Spitzenbrett tauschte Bedrich Prochazka früh einige Figuren ab und fand sich in einem Endspiel mit symmetrischen Bauern, weshalb sich beide Spieler auf ein Remis einigten.
Svatoslav Zitek konnte sich am fünften Brett eine angenehme Stellung aktiven Figuren sichern. Nachdem sich aber alle Leichtfiguren getauscht hatten, konnte er mit seinen Schwerfiguren nicht verhindern, dass sich alle Bauern festlegten und die Stellung schloss, woraufhin die Partie ebenfalls in einem Unentschieden resultierte.
Am dritten Brett kam Milo Müller früh in einige Bedrängnis, konnte sich aber entknoten. Etwas später konnte sein Gegner zwar eine Figur gewinnen, Milo drang dafür mit seiner Dame in die gegnerische Stellung ein und erhielt zwei Bauern als Kompensation. Mit einem Königsangriff konnte er den Druck weiter aufbauen, musste sich aber aufgrund der Figur weniger trotzdem mit einem Remis abfinden.
Johannes Denz erreichte an Brett vier einen leichten Vorteil im Mittelspiel, sein Gegner konnte aber alle Versuche, in die Stellungeinzubrechen abwehren, weshalb auch diese Partie im Remis endete.
In Führung brachte uns schließlich Stefan Simmerl an Brett sechs. Bei einem überzogenen Angriff seines Gegner konnte er eine Figur gewinnen und damit, nachdem sich die Wogen wieder geglättet hatten, auch die Partie.
Unglücklicherweise musste sich Rudolf Schön am zweiten Brett kurz später geschlagen geben und Bad Kötzting glich aus. Am letzten Brett brachte Manfred Oppel das ganze wieder ins Lot, indem er seinen Eröffnungsvorteil geschickt ausnutzte.
Bei einem Stand von 4-3,5 wurde an Brett sieben die letzte Partie trotz leicht besserem, aber kompliziertem Endspiel im Mannschaftssinne Remis gegeben und wir erreichten so einen knappen Sieg.

Ein Schachtag in Windischeschenbach

Am Samstag, den 26.11., fanden in der Aula der Grund- und Mittelschule Windischeschenbach gleich zwei Schachturniere statt. Während am Vormittag die Oberpfälzer Jugendeinzelmeisterschaft im Blitzen mit 28 Teilnehmern für die Altersklassen U10 bis U20 ausgespielt wurde, fand nachmittags der 2. OSJ-Cup statt. Mit 94 Teilnehmern wurden hier sogar die gängigen Teilnehmerzahlen noch vor Corona weit überschritten.

Vor allem das Blitzturnier verlief für unsere Spieler sehr erfolgreich. Als einziger U20-Spieler hatte Philipp Mark den Pokal eigentlich schon in der Tasche, spielte sich aber dennoch souverän mit nur einer nicht gewonnenen Partie an die Sitze seiner Gruppe. Christian Kraus und Maximilian Warziwoda erzielten in der U18 und U10 mit jeweils dem dritten Platz ebenfalls beide ein sehr gutes Ergebnis.

Außerdem erreichten beim OSJ-Cup in der U16 Benedikt Sperber den 13. und Lorenz Baierl den 16. Platz. Jakob Treml kam in der U12 aus Rang 15. In der U10 belegten Maximilian Warziwoda Platz 10 und Anna Baierl Platz 24.

Die genauen Ergebnisse sind hier für das Blitzturnier und hier für den OSJ-Cup sind hier nachzulesen.

Zweite Mannschaft ist weiter auf Erfolgskurs

Nach dem souveränen Saisonauftakt stand für unsere zweite Mannschaft heute der Auswärtsspieltag gegen die erste Mannschaft des SV Oberviechtachs an. Nominell klar stärker nahmen wir hier erneut die Favoritenrolle ein.

Trotzdem sah es die ersten eineinhalb Stunden sehr ausgeglichen aus. Rudolf Schön gab am zweiten Brett nach einem kurzen Hin und Her im Mittelspiel seine Partie im Endspiel Remis und auch Bedrich Prochazka einigte sich nicht viel später nach einer ruhigen und ereignislosen Mittelspiel am Spitzenbrett auf ein Unentschieden.
An Brett fünf konnte Svatoslav Zitek uns schließlich in Führung bringen, indem er im Endspiel mit seinen Türmen in die gegnerische Stellung einbrechen und sich so einen ganzen Punkt sichern konnte.
Milo Müller versuchte währenddessen, in seiner Stellung Fortschritte zu machen. Nachdem sich aber Dame und Türme tauschten, musste auch er in einem ausgeglichenen Leichtfigurenendspiel Remis geben.
An Brett vier schaffte es Johannes Denz, den gegnerischen König aus der Reserve zu locken. Nach einer zu langsamen Herangehensweise von Johannes konnte sein Gegner seine Stellung wieder festigen, übersah dann aber ein taktisches Opfer, das ihm eine Qualität kostete, woraufhin er sich kurz darauf geschlagen geben musste.
Elsbeth Horther-Schneider konnte in ihrer Partie durch einen Abzug ebenfalls eine Figur gewinnen. Ihr Gegner fand dafür keine Kompensation und gab auf.
An Brett sechs konnte Stefan Simmerl Material gewinnen. Das Endspiel konnte er mit der Qualität mehr für sich entscheiden, als er sein Bauer von der Umwandlung nicht mehr abzuhalten war.
Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt den Mannschaftskampf bereits gewonnen hatten, ließ Rudolf Schicker an Brett acht es sich nicht nehmen, sein Turmendspiel auf Sieg weiterzuspielen. Nach einer Abwicklung ins Bauernendspiel konnte er seinen Gegner schließlich überspielen und auf ein hohes, aber nicht unverdientes 6,5 zu 1,5 ausbauen.

Damit befinden wir uns, zumindest auf die Brettpunkte bezogen, noch immer mit einem guten Abstand an der Tabellenspitze. Der nächste Spieltag wird erst am 27.11 zuhause gegen die zweite Mannschaft des SC Bad Kötzting ausgetragen.

Auch im Jugendschach gehts wieder los

Nach dem Beginn des Ligenbetriebs ließ auch der erste Einsatz für unsere Jugendlichen nicht lange auf sich warten. Mit dem Auftakt in Nittenau stand am vergangenen Samstag das erste von fünf Schnellschach-Turnieren auf dem Programm, in denen bis in die Altersklasse U18 die Gesamtwertung für den OSJ-Cup ausgespielt wird.
Mit insgesamt 96 Teilnehmern war das Turnier überraschend gut besucht, so dass alle Altersklassen separat antreten konnten. Auch von uns waren wieder sechs Spieler mit von der Partie.

Christian Kraus und Elizaveta Shpeit verpassten in der U18 beziehungsweise U18w beide knapp das Siegertreppchen, konnten aber trotzdem jeweils mit einem guten vierten Platz zufrieden sein.
In der U16 kam Benedikt Sperber auf den 12. und Lorenz Baierl auf den 15. Platz.
Unsere jüngeren Spieler konnten in den Altersklassen U12 und U10 ebenfalls wichtige Turniererfahrungen sammeln. So erreichten Jakob Treml in der U12 mit Rang 18 und Maximilian Warziwoda mit Rang 10 Platzierungen, die sich in Anbetracht ihrer kurzen Schachlaufbahn durchaus sehen lassen können.

Die genauen Ergebnisse sind noch einmal hier auf der Website der Schachjugend Oberpfalz einzusehen.

Der nächste OSJ-Cup wird am 26.11 von uns in Windischeschenbach ausgetragen. Vormittags findet hier außerdem die Oberpfälzer Jugendblitz-Einzelmeisterschaft statt.

Neben unserern sechs teilnehmenden Jugendlichen waren Johanna Sperber, Johannes Denz und Tobias Brunner als Gruppenleiter tatkräftig im Einsatz.

Gelungener erster Spieltag gegen die SF Roding

Zum Auftakt der neuen Saison empfing unsere zweite Mannschaft zuhause die Schachfreunde Roding mit einer sehr starken Aufstellung, die durch einen Neuzugang und einige Spieler, die letztes Jahr noch in der Ersten spielten, unterstützt wurde.

Nachdem alle Bretter relativ gut aus der Eröffnung kamen, konnte Rudolf Schicker am achten Brett im Endspiel durch eine Fesselung einen wichtigen Bauern gewinnen und diesen auch zur 1-0 Führung verwerten.

Jürgen Zant erreichte ebenfalls früh ein Endspiel. Mit seinem Springer konnte er seinen Gegner überspielen und so zum 2-0 ausbauen.

Am vierten Brett erlangte Milo Müller in der Eröffnung einen Raumvorteil, den er zu einem starken Königsangriff ausbaute, den sein Gegner nicht mehr abwehren konnte, woraufhin er kurz vor Matt aufgab.

Bedrich Prochazka und Rudolf Schön konnten am ersten beziehungsweise zweiten Brett Material gewinnen, womit beide ebenfalls einen ganzen Punkt einfahren konnte.

Stefan Simmerl erreichte nach einer langen Partie ein Springerendspiel. Hier konnte er einige Fehler seines Gegenübers ausnutzen, um einen Bauern und später auch die Partie zu gewinnen.

Am sechsten Brett gewann Zitek Svatoslav eine Qualität und wickelte ins Endspiel ab. Dort opferte er seinen Turm für den gegnerischen Läufer, um einen Freibauer zu bilden, der nicht mehr einzuholen war und ebenfalls einen Punkt sicherte.

Johannes Denz kam am fünften Brett gut aus der Eröffnung, konnte aber in einer komplizierten Stellung seinen Vorteil nicht halten. Sein Gegner bekam Gegenspiel, dem er unter Zeitnot nicht gegenhalten konnte und sich schließlich im Endspiel geschlagen geben musste.

Damit erreichte die Zweite einen souveränen 7-1 Sieg zum Saisonauftakt. Sollte diese Leistung anhalten, könnte man für folgende Saison wieder einen Blick in Richtung Oberpfalzliga werfen…

Verdiente 1,5:6,5 Niederlage bei Meister Altensittenbach

Am Sonntag, den 26.06.22, reiste die erste Mannschaft nach einer langen Saison zum Tabellenführer nach Altensittenbach, um ihnen im Aufstiegsrennen noch ein kleines Beinchen zu stellen. Der Mannschaftskampf verlief aber ganz anders.

An Brett 8 lieferten sich Milo Müller und sein knapp 300 Punkte stärkerer Gegner Wolfhardt Schraufl ein taktisches Feuerwerk, bei der beide immer die präzisesten Züge finden mussten. Nachdem beiden dies gelungen war, erlangte Milo eine leicht bessere Stellung, die nach einem Remis Angebot seines Gegners unentschieden endete.

An Brett 7 gelangte Andre Zimmermann gegen Günter Auer in der Eröffnung in eine ausgeglichene Stellung. Nach und nach entwickelte sein Gegner gutes Spiel am Damenflügel, was Andre die Dame und später auch die Partie gekostet hat

An Brett 5 erreichte Miroslav Kalous gegen Manfred Wallinger ein sehr ausgeglichenes Endspiel, welches sich dem Remis näherte. Als Mirek doch versuchte dieses Endspiel auf seine Seite zu ziehen, wurde er leider eiskalt ausgekontert und verlor erst taktisch eine Figur und im Anschluss auch die Partie

An Brett 2 geriet Christian Müller gegen Christian Endres aus der Eröffnung heraus unter Druck. Diesen Druck baute sein Gegner im Mittelspiel immer weiter aus. Als Christian versuchte initiatives Gegenspiel zu kreieren, übersah er einen taktischen Zwischenzug seines Gegners und musste seine Partie aufgeben.

An Brett 6 konnte Philipp Mark gegen Friedrich Hanisch nach der Eröffnung eine solide Stellung erreichen. Nachdem Philipp alle Angriffsversuche seines Gegners erfolgreich abwehren und in ein Doppelturmendspiel abwickeln konnte, einigten sich die beiden auf ein Remis.

An Brett 3 geriet Jindrich Novak gegen Frank Röder nach einem Eröffnungspatzer unter Druck und verlor dabei einen Bauern. Er kämpfte sich aber sehr stark zurück in die Partie und konnte Im Endspiel nicht nur seinen Bauern zurück, sondern auch einen weiteren Bauern gewinnen. Sein Gegner schaffte es aber mit guter Technik das Endspiel Remis zu halten

An Brett 1 schaffte es Zdenek Haba gegen Tobias Ammon nach der Eröffnung in eine gute Stellung zu geraten. Nachdem Zdenek aber in einer gedrängten Stellung eine Qualität geben musste, wurden seine Chancen immer schlechter. Sein Gegner schaffte es dann mit guter Technik die Verteidigung zu durchbrechen und den ganzen Punkt einzusammeln

An Brett 4 geriet Tobias Brunner gegen Gerd Röder in der Eröffnung bereits unter Druck, welchen er im Mittelspiel erfolgreich abwehren konnte. In einem ausgeglichenen Endspiel übersah er erst eine Taktik, die ihn in eine verlorene Stellung brachte. Als sein Gegner die Partie nochmals aus der Hand gab, sah dieser jedoch eine weitere Taktik, die das Spiel für ihn entschied.

Am Ende der Saison kann sich die erste Mannschaft über einen sehr guten 4. Platz in der Regionalliga freuen und wird auch kommende Saison dort um jeden Punkt kämpfen.

(Bericht von Tobias Brunner)

Saisonabschluss der zweiten Mannschaft

Am vergangenen Sonntag, den 26.06., stand mit dem Heimspiel gegen den DJK Regensburg Nord für unsere Zweite die letzte Begegnung in der Oberpfalzliga auf dem Programm. Nachdem der Klassenerhalt bereits gescheitert war, ging es noch um den Trostpreis, den vorletzten Platz, der gegen den punktgleichen TV Riedenburg noch immer offen war.

Die Zeichen standen gut, als Manfred Oppel am sechsten Brett gegen David Escanes Garcia früh einen Sieg einstreichen konnte. Nachdem aus der Eröffnung heraus ein Kräfteungleichgewicht herrschte, indem Manfred die Dame für einen Turm und zwei Leichtfiguren gab, ließ sein Gegner eine Drohung außer Acht, durch die Manfred mit einem Schach auf der Grundreihe auch den letzten Turm seinen Gegners gewinnen konnte, woraufhin dieser aufgab.

Am achten Brett spielte unser Jugendspieler Benedikt Sperber gegen Lorenz Weger eine sehr gute Partie gegen einen stärkeren Gegner, musste aber im Endspiel mit Dame und Turm gegen einen Mehrbauern ankämpfen. Nachdem die Figuren seines Gegners sehr aktiv wurden, geriet Benedikt in ein Mattnetz und musste sich geschlagen geben.

Johannes Denz konnte an Brett fünf gegen André Brack einige Fehler in der Eröffnung ausnutzen, durch die er einen starken Raumvorteil erlangte. Die beiden gedeckten schwarzen Freibauern auf c4 und d3 konnte er mit seinem überaus starken Läuferpaar und c2 und d2 vorschieben, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang.

Am vierten Brett kam Rudolf Schicker gegen Josef Luft gut aus der Eröffnung, dieser konnte aber im Lauf des Mittelspiels ausgleichen. Rudolf schaffte es, noch einmal die Initiative an sich zu reißen und den gegnerischen König anzugreifen, entschied sich dann doch für das sicherere Remis.

Benedikt Stock kam am siebten Brett gegen Ayar Hoffmann in eine undurchsichtige Stellung, in der beide Königsstellungen offen waren. Benedikt versuchte, das mit einem Figurenopfer auszunutzen, sein Gegner konnte aber verteidigen und gewann schließlich durch seinen Materialvorteil.

Am Spitzenbrett spielte Bedrich Prochazka gegen Andreas Bauer eine ruhige Partie, die sich in ein Damenendspiel abwickelte. Mit gleichen Bauern und einer Punktgleichheit im Mannschaftskampf einigten sich beide auf Remis.

Stefan Simmerl konnte in seiner Partie gegen Christian Vilsmeier am zweiten Brett die schwächere Bauernstruktur seines Gegners ausnutzen und nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen. Nachdem er in ein Endspiel abwickelte, konnte er mit seinem Springer dem gegnerischen Läufer in seine Schranken weisen und das Endspiel souverän auf den Gewinnweg führen, weshalb sein Gegner aufgab.

Am dritten Brett kam Siegfried Stelzer gegen Thomas Weiß in eine schwierige Stellung mit einem rückständigen Bauern auf b7. Dieser geriet unter großen Druck, sodass Siegfried ihn nicht mehr halten konnte. Sein Gegner schaffte es, ins Endspiel mit Läufer gegen Springer abzuwickeln und einen zweiten Bauern zu gewinnen. Diese waren nicht mehr aufzuhalten, weshalb Siegfried sich schließlich geschlagen geben musste.

Der Mannschaftskampf endete damit in einem 4 – 4 Unentschieden. Da Riedenburg ebenfalls unentschieden spielte, konnte wir uns nach Brettpunkten wenigstens den vorletzten Platz sichern.