Aus im Viererpokal

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre stand der Viererpokal für uns in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Nach dem Freilos in der Hauptrunde trat unser Gegner im Achtelfinale nicht an, so dass wir erst im Viertelfinale am 15. März zum ersten Mal in dieser Saison an die Bretter gingen. Leider auch bereits zum letzten Mal, da wir auswärts den starken Kelheimern knapp aber verdient mit 1½-2½ unterlagen.

An Brett 1 (W) erspielte sich Tobias Brunner einen zumindest optischen Vorteil, den er jedoch nicht weiter zu verdichten vermochte. Kurz vor dem Ende keimte noch einmal Hoffnung auf, doch auch diesmal konnte der Kelheimer seinen Laden zusammenhalten und man einigte sich auf Remis. (½-½)

An Brett 4 (W) sah die Stellung von Milo Müller vielversprechend aus, doch auch ihm gelang es leider nicht etwas Zählbares herauszuholen. In ausgeglichener Stellung besiegelte man das zweite Remis. (1-1)

An Brett 2 (S) geriet Philipp Mark in das Trommelfeuer rausgeblitzter Züge einer minutiös vorbereiteten Variante, die er zwar selbst gut kannte, sein Gegner aber leider noch ein bisschen besser. In extrem scharfer Stellung stellte er die falsche Figur auf das richtige Feld und ging in der Folge in einem starken Königsangriff unter. (1-2)

An Brett 3 (S) verteidigte sich Stephan Schmahl lange Zeit ausgezeichnet und hatte eigentlich keine Probleme bis er einen verhängnisvollen strategischen Fehler beging. Als Folge wurde er in die Defensive gedrängt und konnte nur noch passiv der Dinge harren die da kamen. Als die Niederlage an Brett 2 feststand, unterbreitete der Kelheimer ein großzügiges Remisangebot. Da auch ein wundersamer Sieg unser Ausscheiden nicht mehr verhindert hätte, wurde notgedrungen akzeptiert. (1½-2½)

Leider nur ein kurzer Auftritt unseres Teams in diesem Jahr, aber auf ein Neues in der nächsten Saison!

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