Am kommenden Freitag, 25.09.2026, findet im Café Baumgärtel unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Beginn ist um 19:00 Uhr.
Daher entfällt das Schachtraining. Am 02.10.2026 findet das Training wieder im Feuerwehrhaus statt.
Archiv des Autors: Stefan Simmerl
Erfolgreiche Teilnahme am DWZ Pokal in Ingolstadt
Bericht von Christian Luber:
Auf Initiative von Maximilian Warziwoda nahmen er und die Familie Luber am 13.09.2026 am DWZ Pokal in Ingolstadt teil. Mit 10 Siegen bei nur 4 Niederlagen für den Schachclub Windischeschenbach war es ein sehr erfolgreicher Ausflug nach Oberbayern.
Felicitas Luber spielte in der U10, hier wurde mit einer Bedenkzeit von 60 Minuten und Mitschreibepflicht gespielt. Sie war in einem gut besetzten Feld mit 13 Spielern auf Platz 6 gesetzt, dies sollte am Ende auch ihre Platzierung werden. An diesem Tag schien ihr Schwarz deutlich besser zu liegen, da sie die Partien 1, 3 und 5 jeweils mit Schwarz gewinnen konnte. In der zweiten Runde traf sie mit weiß auf den späteren Zweitplatzierten. In einer Mammutpartie über 82 Züge und ca. eineinhalb Stunden Spielzeit entschied ein Mehrbauer, den der Gegner in einem Bauernendspiel umwandeln konnte, schlussendlich die Partie. In der vierten Runde, ebenfalls mit Weiß, unterlief ihr in einer klaren Gewinnstellung leider ein Leichtsinnsfehler, der die Dame und somit auch die Partie verlor. Mit 3 Siegen aus 5 Partien kann sie stolz auf ihre Leistung sein, mit etwas mehr Konzentration und etwas Glück wäre vielleicht sogar eine Top-Platzierung drin gewesen.
Elias Luber, Maximilian Warziwoda und Christian Luber gingen im Amateurpokal mit 90 Minuten Bedenkzeit je Spieler an den Start. Es wurde in Vierergruppen, jeder gegen jeden, gespielt. Leider lies die Organisation etwas zu wünschen übrig, der geplante Turnierstart um 10 Uhr wurde um fast eine Stunde überzogen.
In Elias Gruppe mit 3 gewerteten Spielern auf gleicher Spielstärke und einem ungewerteten Spieler startete er mit einem souveränen Weiß-Sieg nach nur 16 Zügen gegen einen Spieler auf nominal gleicher Stärke. In der zweiten Runde mit schwarz gegen einen ebenfalls gewerteten Spieler entwickelte sich eine dramatische Partie mit einigen Fehlern und verpassten Chancen auf beiden Seiten. Im Endspiel standen sich 3 Bauern und ein Läufer von Elias und 3 Bauern und ein Turm des Gegners gegenüber. Dieser spielte das Endspiel nicht optimal, Elias gab sich keine Blöße und konnte letztendlich einen Bauern umwandeln. Kurz darauf setzte er nach 94 Zügen seinen Gegner Schachmatt. Somit ging es in der letzten Runde gegen den ebenfalls ungeschlagenen, aber auch ungewerteten Gegner um den Gruppensieg. Schon früh in der Partie und unterlief Elias dann aber ein Leichtsinnsfehler, durch den er seine Dame verlor. Frustriert gab er im nächsten Zug auf und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.
In Maximilian Warziwodas Gruppe kamen 4 Spieler mit fast identischer Spielstärke von 1550 bis 1568 DWZ zusammen. In der ersten Partie kam er mit schwarz gegen einen unkonventionell spielenden Gegner zu einen ungefährdeten Auftaktsieg. In der 2. Runde musste er nochmals mit den schwarzen Steinen ran. In der Abtauschvariante der spanischen Eröffnung unterlief ihn aber die ein oder andere Ungenauigkeit, wodurch sich seine Stellung nach und nach verschlechterte und er sich am Ende geschlagen geben musste. In der letzten Runde traf er dann auf eine starke Jugendspielerin des Gastgebers MTV Ingolstadt, die ihre ersten beiden Partien gewonnen hatte. Nachdem am Nachbarbrett der noch punktlose Spieler relativ schnell seinen ersten Sieg einfuhr, und somit beide bei einem Punkte standen, war klar, dass Maxi mit einem Sieg im direkten Duell den Gruppensieg selbst in der Hand hatte. Mit einer souveränen Leistung erspielte er sich bei gleichem Material eine klar bessere Stellung. Im 30. Zug kam dann auch noch ein Patzer der Gegnerin hinzu, wodurch Maximilian einen ganzen Turm gewann. Mit Dg4 drohte er Schachmatt. Die Gegnerin zog f6 statt f5 und verlor somit einen ganzen Turm. Die restliche Partie spielte Maxi konzentriert zu Ende und sicherte sich so den Sieg in einer starken und ausgeglichenen Gruppe.

Für Christian Luber ging es, wie sich später herausstellen sollte, gleich in der 1. Partie mit weiß gegen einen U14 Jugendspieler mit fast gleicher DWZ Wertung um den Gruppensieg. Die Partie war bis zum 25. Zug sehr ausgeglichen, ein zwischenzeitliches Remis-Angebot des Gegners lehnte Christian aber ab. Dann übersah sein Gegner ein Abzugsschach. Er schlug einen scheinbar ungedeckten Bauer mit der Dame, durch den Abzug konnte Christian aber die Dame mit dem Springer angreifen und auch gewinnen. Die restliche Partie war dann nur noch eine Frage der Konzentration und der 1. Punkt war eingefahren. Gegen eine gewertete und eine ungewertete Gegnerin hatte Christian dann weniger Probleme und konnte noch 2 ungefährdete Siege und somit den ersten Platz vor seinen Gegner aus Runde 1, der mit 2 Punkten Zweiter wurde, einfahren. Der einzige Schreckmoment, den Christian überwinden musste, war der Wecker seines Handys, der während der 2. Partie klingelte. Die Gegnerin nahm dies nicht so eng und der Schiedsrichter ließ ihn mit einer Verwarnung davonkommen. Dies wird ihm sicherlich eine Lehre für zukünftige Partien sein!

Gelungenes Sommerfest
Am vergangenen Samstag konnten wir bei überwiegend schönem Wetter und angenehmen Temperaturen ein gelungenes Sommerfest, bestens organisiert durch unsere Vorstände Manfred und Christian, feiern!
Herzlichen Dank an alle, die u.a. mit zahlreichen Kuchen- und Salatspenden zu einem wirklich schönem Fest beigetragen haben! Der größte Dank gilt unserem Gasgeber Christian mit seiner Familie!
Zu Beginn spielten wir unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft im Schnellschach (das Endergebnis findet ihr hier: Vereinsmeisterschaft im Schnellschach 2026). Gratulation an unseren neuen Vereinsmeister Tobias Brunner und dem Jugendsieger Maximilian Warziwoda!
Nach dem Sommerfest ist vor dem nächsten Sommerfest …! Wir freuen uns schon darauf!

Sommerfest am Samstag, 01.08.2026
Datum und Uhrzeit: 1. August 2026 ab 13.30 Uhr
Ort: Parksteiner Straße 17, 92637 Weiden
Ablauf: Beginn um 13.30 mit unserer Schnellschach-Vereinsmeisterschaft,
gegen 18.00 Uhr Abendessen mit gemütlichen Beisammensein
bis „DEM Morgen graut“. 😉
Freitag, 17.07.2026, kein Training
am kommenden Freitag, 17.07.2026, steht uns das Feuerwehrhaus aufgrund einer Veranstaltung der freiwilligen Feuerwehr nicht zur Verfügung. Daher entfällt leider das Schachtraining.
Karfreitag kein Schachtraining
Am kommenden Karfreitag, 03.04.2026, entfällt das Schachtraining.
Allen eine ruhige Karwoche und anschließend ein frohes Osterfest!
Weihnachtspause
Wie in den vergangenen Jahren legen wir in den Weihnachtsferien eine Trainingspause ein. Dies betrifft die zwei Freitage 26.12.2025 sowie 02.01.2026. Wir sehen uns danach am 09.01.2026 wieder.
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein insbesondere gesundes neues Jahr 2026!
DWZ-Pokal in Kelheim 2025 – vier zweite Plätze
Nach unserer Teilnahme im letzten Jahr waren wir auch bei der dritten Auflage des Kelheimer DWZ-Pokals wieder zu Gast an der Wittelsbacher Mittelschule. Felicitas, Elias und Christian Luber, Maximilian Warziwoda sowie Johannes Denz traten in den verschiedenen Turnierformaten an und hatten dabei zwei bis fünf Partien bei einer Bedenkzeit von einer Stunde plus Inkrement zu absolvieren. Begleitet wurden sie von den Betreuern Stefan Simmerl und Florian Warziwoda. Für das leibliche Wohl war durch den Elternbeirat des SK Kelheim u.a. mit Kartoffelsuppe, Würstchen, belegten Semmeln, Kaffee und Kuchen gut gesorgt.
Für Felicitas war es das erste Turnier mit Notationspflicht und DWZ-Auswertung. Bei dieser Umstellung war es kaum überraschend, dass die Konzentration für das Partieformular zeitweise zulasten des Geschehens auf dem Schachbrett geriet. Dennoch startete sie mit einem Remis gegen die spätere Zweitplatzierte und einem Sieg gut in das Turnier. Zwar musste sie sich danach zweimal geschlagen geben, mit einem weiteren Sieg in der letzten Runde erreichte sie aber einen guten sechsten Platz und wurde zweitbestes Mädchen U10w in ihrem ersten Turnier mit klassischer Bedenkzeit.
Elias erwischte mit zwei unnötigen Auftaktniederlagen einen holprigen Start. Nach einem kampflosen Punkt in Runde drei konnte er anschließend einen ungefährdeten Sieg erzielen. Auch in der letzten Partie standen die Zeichen auf einen vollen Zähler, doch dann nahm er etwas überraschend ein Remisangebot seines Gegners an. Mit 2,5 Punkten belegte er einen soliden Platz im Mittelfeld der Altersklasse U12.
Maximilian und Christian spielten derweil im Amateurpokal, bei dem in Vierergruppen jeweils drei Partien ausgetragen wurden. Maximilian musste in der ersten Runde gegen einen ungewerteten Gegner antreten. Dieser übernahm im Mittelspiel die Initiative und erreichte mit einem Figurenopfer einen gewinnbringenden Materialvorteil. Gegen seine gewerteten Gegner erging es Maximilian besser. Hier entschied er beide Partien für sich und belegte hinter seinem verlustpunktfreien Erstrundengegner den sehr guten zweiten Platz.
Für Christian, der inzwischen ebenfalls Freude für den Schachsport entwickelt hat, verlief es genau umgekehrt. Während er in den ersten beiden Runden teilweise sehr schnell gegen seine ungewerteten Gegner siegte, musste er sich in der letzten Runde nach einem harten und dramatischen Kampf einem Gegner mit Wertungszahl geschlagen geben. Dieser blieb ohne Punktverlust und Christian folgte auf den erfreulichen zweiten Rang.
Johannes nahm am Meisterpokal teil und spielte dabei zwei Runden im K.-o.-System. In der ersten Runde geriet er gegen einen gut vorbereiteten Gegner in eine schlechtere Stellung und musste lange um den Ausgleich kämpfen. Als dieser schließlich in einem Turmendspiel mit Mehrbauern erreicht war, kämpfte sein Kontrahent zwar weiter, überzog jedoch seine Möglichkeiten und musste sich später geschlagen geben. In der zweiten Runde entwickelte sich ebenfalls ein langer Kampf in einer komplizierten Stellung. Als sich der Rauch legte, hatte Johannes eine angenehme, aber ausgeglichene Stellung erreicht. Sein höher gewerteter Kontrahent zog allerdings alle Register, um den vollen Punkt zu erzielen. Die über 3,5 Stunden dauernde Partie wurde schließlich im 94. Zug durch einen letzten Fehlgriff von Johannes entschieden. Umso ärgerlicher, dass der Computer im Zug davor noch glatten Ausgleich anzeigte. Mit seinem zweiten Platz war er am Ende aber trotzdem sehr zufrieden.






Freitag, 03.10.2025, kein Training
Da am kommenden Freitag, 03.10.2025, ein Feiertag (Tag der Deutschen Einheit) ist und die FFW Windischeschenbach ein Fest in den Räumlichkeiten feiert, entfällt das Schachtraining.
Ab 10.10.2025 findet das Training wieder statt.
Wir trauern um Jaroslav Illetsko
Am vergangenen Samstag erreichte uns die bestürzende und traurige Nachricht, dass Jaroslav Illetsko nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren verstorben ist.
Seit mehr als 30 Jahren spielte der Prager unermüdlich für den Schachclub Windischeschenbach. Dabei brachte er es auf 209 Einsätze in den Mannschaftswettkämpfen.
Erst vor drei Wochen war er noch für unsere erste Mannschaft in der Landesliga im Einsatz. Trotz seines Alters spielte er nach wie vor auf erstaunlich hohem Niveau und hatte noch viele Pläne, seinem geliebten Schachspiel nachzugehen. So wollte Jaroslav an der derzeit in seiner Heimatstadt Prag stattfindenden Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft teilnehmen. Dies war ihm nun leider nicht mehr vergönnt. Seine Schachleidenschaft war unglaublich und seine Einsatzfreude dafür vorbildlich! Jaroslav war zudem eine prägende Figur unserer hervorragenden Beziehungen zu vielen Prager Schachfreunden.
Mit Jaroslav Illetsko verlieren wir vom Schachclub Windischeschenbach einen zuverlässigen und erfolgreichen Spieler sowie insbesondere einen geselligen und sehr guten Freund!
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Ruhe ihn Frieden, Jaroslav!
